Hören! Sehen! Staunen!

Vom  2. bis 11. November steht Dresden wieder ganz im Zeichen des Jazz. Die gesamte Vielfalt – von New Orleans über Latin, Swing, Funk, Soul, Crossover und Modern Jazz bis hin zu Experimentellem – erklingt mit über 250 Künstlern in rund 60 Konzerten und Sessions an 25 Spielstätten in der Landeshauptstadt und Umgebung.

Stars wie Paul Kuhn, Maria Joao, Joscho Stephan, Jasmin Tabatabai und Klazz Brothers erfreuen Dresdens Jazzfreunde. Highlight: das Sonderkonzert mit Stimmwunder Al Jarreau (14.11.). www.jazztagedresden.de/ 

 

 

 

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Klingt nach James Bond

Es klingt nach James Bond und das soll es auch: Das Album „Jazz, Love & Henderson“ der gebürtigen Schwedin Caroline Henderson ist eine Hommage an die Bond-Filmmusiken von Shirley Bassey oder Nancy Sinatra. Das Album ist ein charmanter Mix klassischer Stilelemente der populären Musik mit einer Reihe echter Highlights. In ihrer Wahlheimat Dänemark veröffentlichte die Musikerin, die im Rahmen der Jazztage auch schon in Dresden gastierte, bis 2009 neun Alben. So bekannt wie ihre skandinavischen Kolleginnen Sophie Zelmani oder Rebekka Bakken ist Caroline hierzulande zwar noch nicht, aber Freunde des gepflegten Jazz-Pop werden sich über dieses Album trotzdem freuen. Abgesehen von ihrer musikalischen Karriere spielte Caroline Henderson in verschiedenen Theaterstücken und Filmen und schaffte es sogar noch eine Reihe von Jazzprogrammen im dänischen Fernsehen zu moderieren. Schön, dass sie nebenbei Zeit für dieses elegante, lässige und federleichte Album gefunden hat, dass ich gerne am späten Nachmittag bei einem duftenden Espresso genieße.

CD: „Love, Jazz & Henderson“, Caroline Henderson, Sony Music.