Hedda Gabler, ein kaputter Krug und Zauberin Midori

Kulturfreaks hatten ein hartes Wochenende: Premiere von Ibsens „Hedda Gabler“ im Kleinen Haus, Geigenwunder Midori in der Hochschule, Staatskapelle unter Yannick Nézet-Séguin im 5. Symphoniekonzert mit  Messiaen, Prokofjew und Strawinsky und Geigensolistin Janine Jansen und Kleists „Zerbrochener Krug“ im Schauspielhaus. Wem klonen zu aufwendig erschien, musste sich entscheiden: Bei mir fiel die Wahl auf Midori, Hedda Gabler und Kleist.

Gleich vorneweg: das Beste war Midori. Die zarte japanische Geigerin von Weltruf zauberte auf ihrer Guaneri Töne hervor, die nicht von dieser Welt zu sein schienen. Die Frau ist ein Ereignis.

Weniger spannend, dazu im ersten Teil zäh und schleppend kam „Hedda Gabler“ im Kleinen Haus daher. Und zur Provinzposse mit unnötigen Getöse geriet „Der zerbrochene Krug“ unter der Regie von Roger Vontobel im Schauspielhaus.

Die ausführlichen Kritiken erscheinen in der März-Ausgabe der „Disy“ – und dann auch hier.

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