Eine große Liebe aus New York

Unvergessene Klassiker und der Sound von New York: Wie kaum ein anderes Werk vereinte Gershwins „Porgy and Bess“ große spätromantische Opernklänge mit dem flirrenden New Yorker Blues- und Swing-Sound der 30er Jahre. Wohl keine andere Oper hat mit Klassikern wie „Summertime”, „It Ain ́t Necessarily So” oder „I Got Plenty O ́ Nuttin’“ so viele Jazz- Standards hervorgebracht wie „Porgy and Bess“. Große Stimmen wie Ella Fitzgerald oder Billie Holiday machten die Melodien auch jenseits der Opernbühne unsterblich.

Die Story ist so schön und gleichzeitig schmerzvoll, dass „Porgy and Bess“ locker an die Dramatik der großen Opern herankommt. Auch die Musik ist fantastisch: Nach großen, stimmgewaltigen Chorszenen schaffen aufwühlende Arien und innige Duette intime, emotionale Momente. Es geht  um die Liebe des Bettlers Porgy zu der leichtlebigen Bess. Als die leichtherzige Bess eine Zuflucht sucht, bietet Porgy seine bescheidene Bleibe an. Die beiden werden ein Paar, aber ihr zerbrechliches Glück ist schon bald bedroht.

Jetzt kommt das selten gespielte Meisterwerk um Sehnsucht und Verführbarkeit auch nach Dresden. Das Publikum darf sich zur „Summertime“ auf das Gastspiel des New York Harlem Theatre freuen: Die weltweit gefeierte Inszenierung mit nahezu 50 stimmgewaltigen Darstellern und klangstarkem großen Orchester ist in der Dresdner Semperoper (14. – 31.07.2016) zu Gast, Eintritt: 20 bis 99 Euro.

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s