Auf dem Weg zum Ruhm durch die Sächsische Schweiz

Nichts scheint weiter voneinander entfernt zu sein als die quirligen Strassenschluchten von New York City und die wildromantische Umgebung der Felsenbühne in Rathen. Das Musical „Fame“ spielt in NYC. Hier arbeiten und lernen die Schüler der Highschool of Performing Arts auf ihrem Weg zum Ruhm. Hier streiten, flirten und scheitern sie, kommen an ihre Grenzen oder starten durch. „Fame“ feierte auf der Felsenbühne in Rathen, bespielt von den Landesbühnen Sachsen, Premiere. Regisseur Peter Kube verlegt die Handlung kurzerhand ins Sommercamp der jungen Leute und das liegt – man ahnt es – mitten in der Sächsischen Schweiz. Hier bereiten sich also die angehenden Schauspieler, Tänzer und Sänger auf ihre große Karriere vor und träumen von „Fame“ – dem großen Ruhm.
Die Unerbittlichkeit des Showbusiness, die Konfrontation mit den eigenen Möglichkeiten und natürlich die üblichen Probleme heranwachsender junger Menschen rücken hier in den Focus. Es wird geliebt und gelitten, fließen Schweiß und Tränen. Ein bestens aufgelegtes Ensemble bereitet dem Publikum einen wirklich bemerkenswerten Abend.
Alles passt zusammen, wirkliche Schwächen gibt es an diesem Premierenabend nicht. Besondere Publikumslieblinge werden schnell Emily Burns, die gesanglich und darstellerisch als Carmen Díaz überzeugt, als auch Carlos Matos. Der Ballettchef der Landesbühnen schlüpft in die Rolle des quirligen Tänzers Tyron und zeigt, dass er sowohl darstellerisch als ach stimmlich einiges drauf hat.
Von der hinreißend schönen Naturkulisse mal abgesehen liefern die Landesbühnen hier wirklich eine runde und stimmige Arbeit ab und schenken dem Publikum ein wunderbaren Theaterabend.

Advertisements

Stomp rockt die Semperoper

Das ist echt der Hammer: Es dauert keine drei Minuten, dann beginnt das Publikum, mit zu wippen und mit zu schwingen.

„Stomp“, die Performance, die mit ein paar Besen, Händen und Füßen begann, ist heute die beeindruckendste Rhythmus-Performance weltweit und wurde bereits von über 15 Millionen Menschen auf allen Kontinenten gefeiert.

In „Stomp“ wirbeln die Künstler über die Bühne, scheppern mit Mülltonnen, schnipsen mit Fingern und fegen mit gewöhnlichen Besen. Aber im Takt! Alles verbindet sich zu einem einzigartigen Rhythmus, der alle Zuschauer mitreißt und selbst die, die mit Rhythmus und Tanz sonst nicht viel am Hut haben, lassen sich sofort anstecken.

Mit zwei neuen Nummern im Gepäck, „Frogs“ und „Trolleys“, wollen die Performer von „Stomp“ vom 15. bis 20. Juli die Semperoper Dresden zum Beben bringen. Nicht verpassen!

15.-17. Juli, jeweils 20 Uhr, Semperoper, Eintritt: 45,05 bis 92 Euro.