David war da!

Auf Promo-Tour für sein Leinwanddebüt in Bernard Roses Film „Der Teufelsgeiger“ machte Rock-Geiger David Garrett auch Stopp in Dresden. Für seine Fans zeigte er sich im Ufa-Kristall bestens gelaunt und geduldig, pinselte unermüdlich Autogramme auf Plakate, Handys und sogar auf Geigen (!). Vor dem Filmstart beantwortete er noch brav die Fragen von Moderatorin Maira Rothe, fiedelte fröhlich etwas Paganini. Klassik-Puristen mochte das Herz bluten ob der verstärkten Stradivari-Klänge – inspiriert tönte das auch nicht gerade. Doch seine Fans lieben seine unkomplizierte Art und legen auf Nuancen in der Interpretation seiner Werke nicht so viel Wert. Dann stellte sich David der Presse – und wirkte gleich deutlich mehr auf der Hut. Kein Wunder: Sind die Granden des Feuilletons ihm nicht immer zugeneigt. Highlight bei diesem Filmprojekt sei für ihn das Komponieren der Filmmusik gewesen, befand er und für seinen Ausflug ins Filmbusiness hatte er immerhin einen Coach. Das größte Gut in seinem Leben sei für ihn Zeit und zur Ruhe zwischen PR-Terminen und Konzertreisen käme er aber weder durch Yoga noch durch Meditation, sondern einfach dadurch, immer mal wieder die Bremse zu ziehen. Aha. 

 

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