Frühlingswind und Dudelsack

So ist das eben manchmal: Auf dem Spielplan steht eine spannende Premiere und der eigene Terminkalender ist voll….Und so musste auch Frau Homberg die Premiere von „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ mit dem Frühlingswind vorbeigleiten lassen. Dass ich definitiv etwas verpasst habe, durfte ich dann bei den Kollegen nachlesen. Aber versprochen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ich sehe mir die bunte Volksoper von Jaromír Weinberger auf alle Fälle noch im Repertoire an.

http://www.lr-online.de/kultur/Teuflisches-Spiel-mit-Witz-und-Happy-End;art1073,3735401

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3021307

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Philharmonie in Gefahr

Eine reiche Kulturlandschaft mit vielfältigen Angeboten, einer prallen Theater- und Tanzszene, der Semperoper und zwei Spitzenorchestern machen Dresden zu einer Stadt mit einer hohen Lebensqualität. Michael Sanderling, Chefdirigent der Philharmonie, sieht sein Orchester am Abgrund. Ein Thema, das alle Kulturinteressierten und -konsumenten der Stadt angeht. Ich jedenfalls habe keine Lust, die Konzerte der Philharmonie suchen zu müssen….

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3022984

Geh schön rechts…

„Alt werden ist nichts für Weicheier“ fand schon Hollywood-Star Bette Davis. Und daran hat sich nichts geändert. Die Theater-Compagnie „goldene fische“ aus Chemnitz schuf zu diesem Thema eine prickelnde, spannende, berührende Theatercollage, in der die drei Darsteller viel Autobiografisches verarbeitet haben. Dabei gingen sie auf Spurensuche bei ihren Großeltern, gruben in der Vergangenheit und fanden viel Heutiges. Wunderbar, wenn die Drei gleichzeitig über Falten, Zahn- und andere Probleme parlieren, bewegend, wenn Nadin Kretschmer die Geschichte von ihrem Großvater erzählt, der als Funker desertierte. Michael-Paul Milow vom Büro für theatrale Strategien, sowie Heda Bayer und Nadin Kretschmer von der Compagnie „goldene fische“ präsentierten am Wochenende im „Weltecho“ in Chemnitz mit „Vem si papučky!  –  Geh schön rechts und grüß die Leute!“ eine ideenreiche, temporeiche theatrale Schnitzeljagd.

Weitere Infos und Termine: http://companiegoldenefische.theaterblogs.de/?p=44

„Wo Semperoper drauf steht, muss Semperoper drin sein“

Seit der Spielzeit 2010/11 ist Ulrike Hessler die „First Lady“ der Kultur in Sachsen. Claudia Homberg sprach mit der Intendantin der Semperoper für eine kleine Zwischenbilanz.

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Semperoper – neue Spielzeit mit Thielemann, Henze und Wagner

Die neue Spielzeit in der Semperoper bietet Kulturfreaks ein pralles Programm mit schönen Höhepunkten. Oper schon für die ganz Kleinen, Ballettstars und große Stimmen sollen vor allem den Dresdnern Lust auf ihren schönen Kulturtempel machen. Mit einer App, vielen Rabatten und einem besseren Vertrieb will Intendantin Ulrike Hessler endgültig mit den Vorurteilen aufräumen, es gäbe erstens nie Tickets und wenn, wären sie zweitens zu teuer.

Blaues Blut und neue Saiten

Kultiviert, federnd und elegant führte Lieblings- und Ehrendirigent Sir Colin Davis die Musiker der Staatskapelle Dresden durch das 7. Symphoniekonzert am Sonntag Morgen in der Semperoper. Auf dem Programm standen die „Tallis-Fantasie“ von Ralph Vaughan Williams und „Four Sea Interlude“ von Benjamin Britten –  zwei orchestrale Hauptwerke der britischen Musik des 20. Jahrhunderts, Spezialitäten des „Sir“, wie er liebevoll genannt wird.

Im Violinkonzert von Jean Sibelius kam er mit Capell-Virtuos Nikolaj Znaider zusammen, mit dem ihm eine innige musikalische Freundschaft verbindet. Und das spürte das Publikum: Znaider und der Sir strahlten sich an und vermittelten eine Musizierfreude, wie man sie selten erlebt und das auf Weltniveau. Und das Znaider kurz vor Ende sicherheitshalber noch eine Saite wechseln musste, machte den Eindruck perfekt: So menschlich, so positiv und locker erlebt man die ganz großen Künstler selten.

La Dirindina – ein Öperchen to go

Ein Cupcake ist eine Art Törtchen. Liebevoll zubereitet mit allem, was eine richtige große Torte so braucht. Hübsch verziert, schön anzuschauen und ein Genuss für Leib und Seele.   So muss man sich die Premiere von „La Dirindina“ in der Semperoper vorstellen. Von Giovanni Battista  Martini im Jahre 1737 verfasst, wurde das Öperchen jetzt von Alexander Brendel für heutige Ansprüche inszeniert.

Es geht um die Möchtegern-Diva Dirindina, die ihren Gesangslehrer Don Carissimo zur Weißglut treibt. Wohl würde er ihr gerne noch mehr beibringen als das Singen, doch sie turtelt lieber mit Liscione. Doch ihrer beider Zuneigung ist rein platonischer Natur. Als Liscione sie nach Milano einlädt, wittert die Sängerin die große Karriere-Chance…. Weiterlesen